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Tee
Geschichte
Zen-Meister
- 520 bis 800 n Chr.
Zwischen 520 bis 800 nach Christus gelang der
Tee schließlich durch buddhistische Mönche von
China nach Japan. Die Zen-Meister erkannten in
der Zubereitung des Tees eine gute Übung auf dem
Wege zur Erleuchtung und entwickelten in ihren
Klöstern die uns heute noch so fremd gebliebene
Teezeremonie.
Übrigens sind die Chinesen auf die Japaner
in Sachen Tee nicht gut zu sprechen. Denn bis
heute vermutet man, dass die Teepflanze von China
nur deshalb nach Japan gelangte, weil nur die
wandernden Zen-Mönche die Blätter unter
Ihren weiten gelben Gewändern über die
Grenzen geschmuggelt haben könnten.
Wei dem auch sei, somit wurde das Tee-Monopol
der Chinesen dann schließlich durchbrochen.
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Sehr
schnell wurde der Tee in Japan zum Nationalgetränk.
Es gab sogar eine spezielle, man sagt unvergleichlich
gut schmeckende Teesorte nur für den
Kaiser. Dementsprechend wurden die kaiserlichen
Teegärten hinter hohen Mauern unter sichersten
Bedingungen bewacht und |
selbst die Arbeiter durften beim Pflücken
weder singen noch laut sprechen. Erst
durch die T´ang Dynastie (618 - 907 n. Chr.) gewann
der Tee als Handelsware an Popularität und breitete
sich später von Japan über dem Seeweg mit holländischen
und bald darauf mit britischen Händlern in Europa
aus.
Anfang des 17. Jahrhunderts brach im
Rokoko die chinesische Krankheit aus, und
in jedem Schlosspark stand ein Teehaus.
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