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Die
Geschichte des Tees |
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Um
1650 brachten die Holländer den Tee nach Neu Amsterdam,
dem heutigen New York. Durch die Straßen der Stadt fuhren
damals Süßwasserwagen, damit die Bewohner ihren
Tee trinken konnten. Allerdings trank man damals den Grünen
Tee, welchen man mit vielen exotischen Gewürzen anreicherte.
Ende des 17. Jahrhunderts gelang der Tee durch englische Einwanderer
in die USA. Der Tee wurde so beliebt, dass es in den gehobenen
Schichten schliesslich zu den sog. Tea-Partys kam.
Zwar wird heute dort mehr Kaffee als Tee getrunken, aber ganz
vergessen werden die Amerikaner den Tee wohl nie. Denn vermutlich
wären ohne den Tee nicht so schnell die heutigen Vereinigten
Staaten entstanden.
Damals standen die Amerikaner noch unter der Regentenschaft
des englischen Königs, welcher durch den siebenjährigen
Krieg finanziell geschwächt nach Einnamhequellen für
sein Land suchte. Somit erhöhte er für Neu-England
alle Steuern auf Importe.
Das veranlasste die Einwohner der Neuen Welt dazu,
alle britischen Waren zu boykottieren. Der König nahm
seine Steuererhöhung zurück, bis auf die für
den Tee, denn der stand bis dahin bei den Importgütern
ganz weit oben auf der Liste. Diese Tatsache löste Eregnisse
von weltgeschichtlicher Beteutung aus:
Am 16. Dezember 1773 stürmten als Indianer verkleidete
Bostoner drei englische Teesegler, die gerade am Hafen eingetroffen
waren. Sie warfen sämtliche Güter von Bord, darunter
342 Teekisten.
Dieser Zwischenfall ging unter dem ironischen Namen Bostoner
Tee-Party in die Geschichte ein. Somit begann der amerikanische
Unabhängigkeitskrieg, an dessen Ende die heutigen USA
entstanden.
Weltweit ist mittlerweile der Tee nach dem Wasser das am meisten
getrunkene Getränk. |
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