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Die
Geschichte des Tees |
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China
wird heutzutage unumstritten als Ursprungsland des Tees bezeichnet.
Bereits vor 5000 Jahren v. Chr. soll dort die wohltuende Wirkung
der Teeblätter bekannt gewesen sein. Über die zeitliche
Herkunft des Tees kann man dennoch nichts genaues sagen, da
erst seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. schriftliche Angaben
davon zeugen, dass in China die Teeblätter (vorab nur
als Medizin) genutzt wurden.
Über die eigentliche Entdeckung des Tees gibt es zahlreiche
Geschichten:
Kaiser Shen-Nung - 2737 v. Chr.
Eine berichtet vom Kaiser Shen-Nung, der aus hygienischen
Gründen stets abgekochtes Wasser trank. Eines Tages wehte
ein Blatt eines Teezweiges von der Kochstelle in sein noch
heißes Wasser und gaben ihm eine goldene Farbe. Der Kaiser
probierte davon und erlebte einen erfrischenden Geschmack.
Von dieser Stunde an soll er dieses neu entdeckte Getränk,
dem er den Namen Tschai (Tee) gab, jeden Tag genossen haben.
Königssohn Bodhidharma (bzw. Darma) - 495 n. Chr.
Eine weitere Geschichte erzählt vom indischen Königssohn Bodhidharma.
Der durch Konzentrationsschwäche geplagte heilige buddhistische
Würdenträger schlief beim Meditieren immer ein.
Vor lauter Verärgerung darüber schnitt er sich seine Augenlider
ab, und genau dort, wo sie zu Boden fielen, wuchs dann die
Teepflanze, deren Blätter ihm wieder Kraft und Frische gaben.
Soviel zur japanischen Version.
Die Inder hingegen sind der festen Ansicht, dass der Missionar
Darma bei seiner siebenjährigen Pilgerreise nach China
sich die Unterstützung des Himmels damit erhoffte, indem
er ein Gelübte ablegte und versprach, während der
Reise Nachts statt zu schlafen zu meditieren. Doch nach fünf
Jahren wurde er dann doch etwas müde und die Augen fielen
ihm zu. Er erhob sich schnell und ging daraufhin zwischen
den Sträuchern an seinem Lagerplatz auf und ab. Dabei
steckte er sich die Blätter der Sträucher in den
Mund und zerkaute diese. Als dadurch seine Müdigkeit
abnahm, war es ihm ein leichtes die letzten zwei Jahre ohne
Schlaf zu verbringen. |
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