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Anbau |
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Da
der Tee vorab durch sein Anbaugebiet und erst danach durch
sein Ernteverfahren seinen Namen erhält, erkennt man
schon an der Bezeichnung des Tees seine Herkunft.
Die Teepflanze selbst wächst besonders ertragreich
in den tropischen Klimagebieten bei einer Temperatur, die
im Schnitt nicht unter 19°C liegt.
Wegen der Kälteempfindlichkeit ist vor allem der Assam
Tee von dauerndem Frost fernzuhalten. Im Gegensatz zum China
Tee
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verträgt der Assam Tee keine häufigen Niederschläge
und keine lange andauernden Trockenperioden. Deshalb
ist diese Teepflanze immer auf die hohe Luftfeuchtigkeit
der Tropen-gebiete angewiesen. |
Zudem
wächst der China Tee im Vergleich auch auf etwas magerer
Erde, wobei der Assam Tee eher den sauren Boden bevorzugt.
Übrigens wird bei dem sog. Hybrid Tee (Kreuzung zwischen
Assam und China Tee) der Anteil vom Assam Tee wegen der ertragreicheren
Ernte immer etwas größer gehalten.
Indien
Den größten Anteil an der Weltproduktion trägt
Indien. Von dort beziehen Amerika und Europa vor allem den
Darjeeling-, Assam-, Dooars- und Nilgiri- Tee.
Durch die kühlen Nächte und die intensive Sonneneinstrahlung
am Tage erhält man an dem Höhenluftkurort Darjeeling
mit dem Darjeeling Tee den edelsten Tee überhaupt. Dieser
wird 4-mal im Jahr geerntet und unterscheidet sich durch die
zeitliche Ernte bedingt durch ein liebliches und intensives
Aroma. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Qualitätsarten,
wobei die Sommerpflückung vor der Frühlingspflückung
der besten Qualität entspricht. |
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